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	<title>Dörfer &amp; Landschaften Archive - Wettiner Weg</title>
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	<description>Radeln im Alten Wettiner Land</description>
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		<title>Kunstdorf Dobis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Matthei-Socha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 14:35:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dörfer & Landschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob und wie das idyllisch am Saalehang gelegene Dobis für die Alten Wettiner von Bedeutung gewesen ist, lässt sich nicht rekonstruieren. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wettiner-weg.de/kunstdorf-dobis/">Kunstdorf Dobis</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wettiner-weg.de">Wettiner Weg</a>.</p>
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<p><strong>Ob und wie das idyllisch am Saalehang gelegene Dobis für die Alten Wettiner von Bedeutung gewesen ist, lässt sich nicht rekonstruieren. Name und Anlage in Form eines Rundlings lassen vermuten, dass es sich um eine slawische Neusiedlung des Mittelalters handelt. Vom 15. bis 20. Jahrhundert wurde rund um den Ort intensiv Kohle und Kupferschiefer abgebaut. Heute ist Dobis eine lebendige Künstlerkolonie</strong>.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" fetchpriority="high" width="850" height="567" data-id="1074" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Dobis_Weissewand_SMW.jpg" alt="" class="wp-image-1074" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Dobis_Weissewand_SMW.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Dobis_Weissewand_SMW-400x267.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Dobis_Weissewand_SMW-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Weiße Wand</figcaption></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="850" height="567" data-id="1073" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Dobis_Dorf_SMW.jpg" alt="" class="wp-image-1073" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Dobis_Dorf_SMW.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Dobis_Dorf_SMW-400x267.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Dobis_Dorf_SMW-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dorfzentrum in Dobis</figcaption></figure>
</figure>



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<p>Schon von Weitem weist die Johanniskirche den Weg ins beschauliche Dobis. Die Entstehungszeit des hoch auf einem Hügel mitten im Ort thronenden Gotteshauses ist nicht dokumentiert. Aus Bruchsteinen errichtet, weisen ihre ältesten Bauteile aber auf die Zeit der Spätromanik hin, also etwa im 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert wurde sie nach Osten hin erweitert, später mehrfach umgebaut. Mit der kleinsten der drei Glocken blieb zugleich eines der ältesten Stücke des Gotteshauses aus dem 13. Jahrhundert erhalten.</p>



<p>Zwar deutet der älteste Teil der Kirche darauf hin, dass das Dorf bereits im 13. Jahrhundert existiert haben muss, erstmals urkundlich erwähnt wurde „Dobitz“ aber erst 1371 als Besitz der Familie von Hacke. Deren Angehörige wurden im 13. Jahrhundert als Ministerialen Albrechts II. von Meißen erwähnt, einem Nachfahren von Konrad dem Großen. Dessen Stammburg Wettin befand sich zu jener Zeit aber bereits mit den zugehörigen Ländereien im Besitz des Erzbistums Magdeburg.</p>



<p>Die Anlage des ursprünglichen Rundlingsdorfes ist bis heute südlich der Kirche erhalten geblieben und als Flächendenkmal geschützt. Rund um die stattliche Stieleiche und den Bauernstein, die einstige Gerichtsstätte, blieben viele sehenswerte historische Gebäude erhalten. Darunter ein Herrenhaus aus dem frühen 19. Jahrhundert, eine etwa zur selben Zeit entstandene geschlossene Hofanlage aus rotem Sandstein sowie das heutige Dorfgemeinschaftshaus in einem ehemaligen Gasthaus. Nach 1989 entdeckten viele Künstler und Kunsthandwerker das idyllische Dorf für sich und sanierten die historischen Bauwerke.</p>



<p>Ab etwa 1400 hatte sich im Bereich der heutigen Stadt Wettin-Löbejün der Steinkohlenbergbau entwickelt. Er beeinflusste auch die Entwicklung von Dobis und des benachbarten Dößel stark. Seit 1680 gehörten beide Orte zu Preußen. In der Folge wurde die Förderung des begehrten Rohstoffes intensiviert, es entstanden neue Schächte. 1872 war das Maximum mit über 32.000 Tonnen erreicht, etwa 20 Jahre später waren die Flöze erschöpft. Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Abbau von Kupferschiefer aufgegeben worden. Ein thematischer Wanderweg erschließt die Geschichte der Montanregion rund um Dobis und Dößel.</p>



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<div class="wp-block-advgb-accordion-item advgb-accordion-item" style="margin-bottom:7px"><div class="advgb-accordion-header" style="background-color:#ffffff;color:#699ab8;border-style:solid;border-width:1px;border-radius:2px"><span class="advgb-accordion-header-icon"><svg fill="#0693e3" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24"><path fill="none" d="M0,0h24v24H0V0z"></path><path d="M13,7h-2v4H7v2h4v4h2v-4h4v-2h-4V7z M12,2C6.48,2,2,6.48,2,12s4.48,10,10,10s10-4.48,10-10S17.52,2,12,2z M12,20 c-4.41,0-8-3.59-8-8s3.59-8,8-8s8,3.59,8,8S16.41,20,12,20z"></path></svg></span><h4 class="advgb-accordion-header-title" style="color:inherit">Infos</h4></div><div class="advgb-accordion-body" style="border-style:solid !important;border-width:1px !important;border-color:undefined !important;border-top:none !important;border-radius:2px !important">
<p><strong>Dorfkirche in Dobis</strong>, An der Johanniskirche, 06193 Wettin-Löbejün</p>



<p>Mehr zu Dobis und Dößel unter <a href="http://www.doessel-dobis.de" class="">www.doessel-dobis.de</a></p>
</div></div>



<div class="wp-block-advgb-accordion-item advgb-accordion-item" style="margin-bottom:7px"><div class="advgb-accordion-header" style="background-color:#ffffff;color:#699ab8;border-style:solid;border-width:1px;border-radius:2px"><span class="advgb-accordion-header-icon"><svg fill="#0693e3" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24"><path fill="none" d="M0,0h24v24H0V0z"></path><path d="M13,7h-2v4H7v2h4v4h2v-4h4v-2h-4V7z M12,2C6.48,2,2,6.48,2,12s4.48,10,10,10s10-4.48,10-10S17.52,2,12,2z M12,20 c-4.41,0-8-3.59-8-8s3.59-8,8-8s8,3.59,8,8S16.41,20,12,20z"></path></svg></span><h6 class="advgb-accordion-header-title" style="color:inherit">Sehenswertes in der Umgebung</h6></div><div class="advgb-accordion-body" style="border-style:solid !important;border-width:1px !important;border-color:undefined !important;border-top:none !important;border-radius:2px !important">
<p><strong>Weiße Wand</strong> Das geologische Highlight liegt etwas versteckt hinter einigen Häusern, ermöglicht aber tiefe Einblicke in die Erdgeschichte. Die Auffaltung zeigt einen Abschnitt verschiedener Gesteinsarten, die über eine sehr lange Zeit entstanden sind. Die ältesten zählen über 320 Millionen Jahre. Vom Gipfel der Weißen Wand eröffnet sich Besuchern ein Panoramablick über das Saaletal bis ins Mansfelder Land hinein.</p>



<p><strong>Ateliers</strong>&nbsp;Sie arbeiten mit Ton, Papier, Metall oder anderen Materialien, gestalten oder malen. Viele Künstlerinnen und Künstler aus Dobis öffnen ihre Ateliers für Gäste zu besonderen Veranstaltungen oder auf Anfrage. Infos unter <a href="http://www.kunstdorf-dobis.de">www.kunstdorf-dobis.de</a></p>



<p><strong>Naturlehrpfad </strong>Dobis liegt mitten in einem Naturschutzgebiet. Entlang eines&nbsp;Naturlehrpfads informieren Schautafeln über Landschaft, Flora und Fauna.</p>



<p><strong>Dößel</strong> Das auf der Hochebene hinter der Saale gelegene Dorf hat sich bis heute seinen bäuerlichen Charakter erhalten. Neben dem großen historischen Gutshof sind das alte Pfarrhaus, die Schule und weitere Hofanlagen sehenswert. Wichtigstes Baudenkmal ist die im Kern romanische Dorfkirche. Unter dem Tonnengewölbe befindet sich heute eine barocke Empore. Ein thematischer Wanderweg erschließt die Geschichte der Montanregion rund um Dößel und Dobis, wo bis zum 19. Jahrhundert Steinkohle und Kupferschiefer abgebaut wurden.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-advgb-accordion-item advgb-accordion-item" style="margin-bottom:7px"><div class="advgb-accordion-header" style="background-color:#ffffff;color:#699ab8;border-style:solid;border-width:1px;border-radius:2px"><span class="advgb-accordion-header-icon"><svg fill="#0693e3" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24"><path fill="none" d="M0,0h24v24H0V0z"></path><path d="M13,7h-2v4H7v2h4v4h2v-4h4v-2h-4V7z M12,2C6.48,2,2,6.48,2,12s4.48,10,10,10s10-4.48,10-10S17.52,2,12,2z M12,20 c-4.41,0-8-3.59-8-8s3.59-8,8-8s8,3.59,8,8S16.41,20,12,20z"></path></svg></span><h6 class="advgb-accordion-header-title" style="color:inherit">Hättet Ihr&#8217;s gewusst?</h6></div><div class="advgb-accordion-body" style="border-style:solid !important;border-width:1px !important;border-color:undefined !important;border-top:none !important;border-radius:2px !important">
<p>Die „Weiße Wand“ hat schon so einiges mitgemacht: Mit ihren über 320 Millionen Jahren ist sie steinalt. Mal befand sie sich auf dem Meeresgrund, mal in der Wüste, mal mitten in einem Vulkanausbruch – und das alles am selben Ort! In den 100 Millionen Jahren ihres Entstehens haben sich ganz verschiedene Stoffe abgelagert und wurden unglaublich stark zusammengepresst. So könnt Ihr heute in Ihr wie in einem Buch lesen und erfahren, welche Schicht zu welcher Zeit aus welchem Material entstanden ist.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-advgb-accordion-item advgb-accordion-item" style="margin-bottom:7px"><div class="advgb-accordion-header" style="background-color:#ffffff;color:#699ab8;border-style:solid;border-width:1px;border-radius:2px"><span class="advgb-accordion-header-icon"><svg fill="#0693e3" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24"><path fill="none" d="M0,0h24v24H0V0z"></path><path d="M13,7h-2v4H7v2h4v4h2v-4h4v-2h-4V7z M12,2C6.48,2,2,6.48,2,12s4.48,10,10,10s10-4.48,10-10S17.52,2,12,2z M12,20 c-4.41,0-8-3.59-8-8s3.59-8,8-8s8,3.59,8,8S16.41,20,12,20z"></path></svg></span><h6 class="advgb-accordion-header-title" style="color:inherit">Konrad sagt&#8230;</h6></div><div class="advgb-accordion-body" style="border-style:solid !important;border-width:1px !important;border-color:undefined !important;border-top:none !important;border-radius:2px !important"><div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/10/stele-wettiner-weg-1.png" alt="Konrad" class="wp-image-147" width="200" height="193"/></figure></div>


<blockquote class="wp-block-quote">
<p>„Im Sommer komme ich besonders gerne nach Dobis. Dann reift hier der Spilling. Diese uralte Pflaumensorte findet man sonst kaum noch irgendwo. Die gelb-grünen Früchte schmecken einfach fantastisch. Schön, dass sich in Dobis sogar ein Verein dem Erhalt der alten Sorte widmet.“</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
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		<title>Die Brachwitzer Alpen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Matthei-Socha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 14:29:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dörfer & Landschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vulkane schufen vor 300 Millionen Jahren die Porphyrlandschaft nördlich von Halle. Alte Magmakerne wurden von Eiszeit und Erosion freigelegt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wettiner-weg.de/brachwitzer-alpen/">Die Brachwitzer Alpen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wettiner-weg.de">Wettiner Weg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Vulkane schufen vor 300 Millionen Jahren die Porphyrlandschaft nördlich von Halle. Alte Magmakerne wurden von Eiszeit und Erosion freigelegt. Den schönsten&nbsp;Abschnitt bilden die sogenannten Brachwitzer Alpen. Spuren menschlicher Siedlung lassen sich bis in die Altsteinzeit zurückverfolgen. Heute bieten einzigartige Naturschutzgebiete Lebensräume für eine Vielzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten.</strong></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="850" height="638" data-id="1066" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_CafeScheune.jpg" alt="" class="wp-image-1066" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_CafeScheune.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_CafeScheune-400x300.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_CafeScheune-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dorfansicht</figcaption></figure>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="850" height="567" data-id="1065" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/BrachwitzerAlpen_SMW.jpg" alt="" class="wp-image-1065" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/BrachwitzerAlpen_SMW.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/BrachwitzerAlpen_SMW-400x267.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/BrachwitzerAlpen_SMW-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unterwegs durch die Brachwitzer Alpen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="850" height="785" data-id="1747" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_Landschaft05_SiegfriedMichaelWagner.jpg" alt="" class="wp-image-1747" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_Landschaft05_SiegfriedMichaelWagner.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_Landschaft05_SiegfriedMichaelWagner-400x369.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_Landschaft05_SiegfriedMichaelWagner-768x709.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Brachwitzer Porphyrlandschaft in ihrer vollen Schönheit</figcaption></figure>
</figure>



<p>Ganz so hoch wie ihre Namensgeber sind sie zwar nicht. Eindrucksvoll sind die schroffen Felsen der Brachwitzer Alpen am nördlichen Saaleufer aber in jedem Fall. Die Abbruchkante zieht sich über gut zwei Kilometer östlich von Brachwitz bis zum Morler Bach hin. Sie ist der schönste Teil der Porphyrlandschaft nördlich von Halle, die sich über eine Gesamtfläche von rund 500 Quadratkilometer erstreckt.</p>



<p>Entstanden ist diese einzigartige Landschaft vor rund 300 Millionen Jahren durch Vulkanaktivität. Nach einer Absenkung wurde sie bei der Auffaltung der Alpen vor etwa 135 bis 40 Millionen Jahre angehoben. Damals schob sich die Halle-Wittenberger Scholle an der Halleschen Störung über die Merseburger Scholle. Später trugen Eiszeit sowie Wind und Wetter weniger beständige Deckschichten ab, übrig blieben die festen Vulkankerne.</p>



<p>An den Brachwitzer Alpen ist das rötliche Vulkangestein besonders gut zu sehen. Dieses nutzten bereits die Wettiner, als sie im 10. Jahrhundert hier im slawisch-sächsischen Grenzland ihre nahe Stammburg erbauten. Zu jener Zeit konnte die Region bereits auf eine lange Siedlungsgeschichte zurückblicken. Schon in der Steinzeit dienten die aus dem flachen Land herausragenden Porphyrkuppen wie der Petersberg nomadischen Jägern als Ausguck.</p>



<p>Verschiedene Grabungen haben zudem rund um Brachwitz und das benachbarte Friedrichsschwerz Spuren menschlicher Siedlungen und Gräberfelder von der Bronzezeit bis ins frühe Mittelalter zutage gefördert. Darunter waren Gräber eines mit edelsten Bronzebeigaben ausgestatteten Kleinstkindes und von zwei wahrscheinlich geopferten Hunden. Mehrere Jahrhunderte älter als die urkundliche Ersterwähnung von Brachwitz 1297 in den Halleschen Schöffenbüchern war die slawische Burg, deren Ringwall noch heute auf dem Kirschberg zu erkennen ist.</p>



<p>Wie in der gesamten Region rund um Wettin und Löbejün wurde auch bei Brachwitz spätestens seit der Neuzeit nach Kohle gegraben. Reste der im 19. Jahrhundert aufgegebenen Schachtanlagen sind bis heute sichtbar, ebenso wie ehemalige Steinbrüche, in denen Porphyr gehauen wurde. Verschiedene Wanderwege führen durch die Naturschutzgebiete. Charakteristisch für die Landschaft sind Mager-, Trocken- und Halbtrockenrasen. Sie bieten seltenen Pflanzenarten wie dem Knabenkraut, der Schmalblütigen Traubenhyazinthe und dem Weißen Fingerkraut ebenso Lebensraum wie der Grauammer oder der Hosenbiene.</p>



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<p><strong>Kirche Brachwitz</strong>, Kirchplatz 1, 06193 Wettin-Löbejün</p>



<p>Infos zu Brachwitz und Umgebung beim Verein <strong>Brachwitzer Alpen e.V</strong>. <a class="" href="http://www.facebook.com/brachwitzeralpen/">www.facebook.com/brachwitzeralpen/</a></p>



<p>Infos zur <strong>Franzigmark</strong> und zum BUND-Umweltbildungszentrum <a class="" href="http://www.bund-halle.com/franzigmark/">www.bund-halle.com/franzigmark/</a>&nbsp;&nbsp;</p>
</div></div>



<div class="wp-block-advgb-accordion-item advgb-accordion-item" style="margin-bottom:7px"><div class="advgb-accordion-header" style="background-color:#ffffff;color:#699ab8;border-style:solid;border-width:1px;border-radius:2px"><span class="advgb-accordion-header-icon"><svg fill="#0693e3" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24"><path fill="none" d="M0,0h24v24H0V0z"></path><path d="M13,7h-2v4H7v2h4v4h2v-4h4v-2h-4V7z M12,2C6.48,2,2,6.48,2,12s4.48,10,10,10s10-4.48,10-10S17.52,2,12,2z M12,20 c-4.41,0-8-3.59-8-8s3.59-8,8-8s8,3.59,8,8S16.41,20,12,20z"></path></svg></span><h4 class="advgb-accordion-header-title" style="color:inherit">Sehenswertes in der Umgebung</h4></div><div class="advgb-accordion-body" style="border-style:solid !important;border-width:1px !important;border-color:undefined !important;border-top:none !important;border-radius:2px !important">
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="850" height="638" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2023/01/Brachwitz_Kirche.jpg" alt="" class="wp-image-1824" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2023/01/Brachwitz_Kirche.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2023/01/Brachwitz_Kirche-400x300.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2023/01/Brachwitz_Kirche-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dorfkirche Brachwitz</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="850" height="638" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2023/01/Brachwitz_Felsenbuehne.jpg" alt="" class="wp-image-1823" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2023/01/Brachwitz_Felsenbuehne.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2023/01/Brachwitz_Felsenbuehne-400x300.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2023/01/Brachwitz_Felsenbuehne-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Felsenbühne</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="850" height="638" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_Faehre_KK.jpg" alt="" class="wp-image-1063" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_Faehre_KK.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_Faehre_KK-400x300.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Brachwitz_Faehre_KK-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Brachwitzer Fähre</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="850" height="638" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Franzigmark_KK.jpg" alt="" class="wp-image-1755" srcset="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Franzigmark_KK.jpg 850w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Franzigmark_KK-400x300.jpg 400w, https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/12/Franzigmark_KK-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption">Franzigmark</figcaption></figure>
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<p><strong>Dorfkirche St. Michael</strong> Die heutige Kirche wurde 1500 anstelle eines Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Aus jener Zeit datiert das spätgotische Stabwerkportal des Westquerturms. Im Inneren blieben ein Taufstein aus Sandstein von 1460, eine Messingtaufschüssel von 1649 sowie Altar und Kanzel im Stil des Barocks erhalten. Die Orgel wurde 1874 von der Orgelbauwerkstatt Wäldner aus Halle erbaut.</p>



<p><strong>Friedrichsschwerz</strong> Der Brachwitzer Ortsteil entstand um 1769 auf Initiative des Preußenkönigs Friedrich II. für 20 Familien. Auch wenn sich die Gebäude im Laufe der Zeit wandelten, blieb die Struktur des Dorfes bis heute erkennbar. Neben dem Denkmal für den „Alten Fritz“ erinnert ein maßstabgerechtes Modell an die 1972 abgetragene Dorfkirche.</p>



<p><strong>Die Felsenbühne</strong> Am Saaleufer, gleich neben den Café Saalekiez, befindet sich die Felsenbühne. Die Felslandschaft bietet die Kulisse für verschiedene Open-Air-Veranstaltungen wie Konzerte oder Sommerkino.</p>



<p><strong>Franzigmark</strong> Die Porphyrkuppenlandschaft nördlich der Saale wurde lange Zeit als militärisches Übungsgelände genutzt. Heute ist das Gebiet als Fauna-Flora-Habitat ausgewiesen und Teil des Naturparks Unteres Saaletal<strong>.</strong> Auf den Magerrasenflächen sind zahlreiche gefährdete Pflanzen- und Tierarten heimisch. Die Umweltorganisation BUND betreibt dort ein Umweltbildungszentrum mit Seminarhaus.</p>
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<div class="wp-block-advgb-accordion-item advgb-accordion-item" style="margin-bottom:7px"><div class="advgb-accordion-header" style="background-color:#ffffff;color:#699ab8;border-style:solid;border-width:1px;border-radius:2px"><span class="advgb-accordion-header-icon"><svg fill="#0693e3" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24"><path fill="none" d="M0,0h24v24H0V0z"></path><path d="M13,7h-2v4H7v2h4v4h2v-4h4v-2h-4V7z M12,2C6.48,2,2,6.48,2,12s4.48,10,10,10s10-4.48,10-10S17.52,2,12,2z M12,20 c-4.41,0-8-3.59-8-8s3.59-8,8-8s8,3.59,8,8S16.41,20,12,20z"></path></svg></span><h4 class="advgb-accordion-header-title" style="color:inherit">Hättet Ihr&#8217;s gewusst?</h4></div><div class="advgb-accordion-body" style="border-style:solid !important;border-width:1px !important;border-color:undefined !important;border-top:none !important;border-radius:2px !important">
<p>Mit ihren 413 Kilometern liegt die Saale auf Platz sieben der längsten Flüsse Deutschlands und ist nach der Moldau der zweitlängste Elbzufluss. Nach ihr ist sogar eine eigene Kältephase in der Erdgeschichte benannt, der Saale-Komplex. Vor rund 300.000 bis 130.000 Jahren breiteten sich – wahrscheinlich unterbrochen von einer „kurzen“ Warmzeit – die skandinavischen Inlandgletscher bis hierher aus. Die heutige Landschaft ist das Ergebnis dieser und der späteren Weichselkaltzeit. Wegen seiner schönen und wertvollen Landschaft ist das Untere Saaletal von Halle bis hinter Nienburg als Naturpark geschützt.</p>
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<div class="wp-block-advgb-accordion-item advgb-accordion-item" style="margin-bottom:7px"><div class="advgb-accordion-header" style="background-color:#ffffff;color:#699ab8;border-style:solid;border-width:1px;border-radius:2px"><span class="advgb-accordion-header-icon"><svg fill="#0693e3" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24"><path fill="none" d="M0,0h24v24H0V0z"></path><path d="M13,7h-2v4H7v2h4v4h2v-4h4v-2h-4V7z M12,2C6.48,2,2,6.48,2,12s4.48,10,10,10s10-4.48,10-10S17.52,2,12,2z M12,20 c-4.41,0-8-3.59-8-8s3.59-8,8-8s8,3.59,8,8S16.41,20,12,20z"></path></svg></span><h4 class="advgb-accordion-header-title" style="color:inherit">Konrad sagt&#8230;</h4></div><div class="advgb-accordion-body" style="border-style:solid !important;border-width:1px !important;border-color:undefined !important;border-top:none !important;border-radius:2px !important"><div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://wettiner-weg.de/wp-content/uploads/2022/10/stele-wettiner-weg-1.png" alt="Konrad" class="wp-image-147" width="200" height="193"/></figure></div>


<blockquote class="wp-block-quote">
<p>„Schade, dass ich keine Elefanten besaß. Sonst hätte ich wie einst Hannibal mit ihnen über die Alpen ziehen können. Aber eine Wanderung über die Brachwitzer Alpen ist auch ohne Elefanten ein Erlebnis.“</p>
</blockquote>
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